Dienstag, November 30, 2010

SO-VIEL-ZEUG!

die kisten leeren sich immer weiter (16 von 60 müssen noch) & ich stelle wie auch beim einpacken entsetzt fest: ich habe sooooo viel zeug. viel zu viel zeug. ich habe ein klappriges regal entsorgt & ein beidseitig nutzbares expeditregal als ersatz besorgt, aber dennoch hört die suche nach neuem platz nicht auf. wohin mit all dem zeug?
ein teil der schwergewichtigen bücher verschwindet nach dem zweiten praxissemesterteil wieder, aber besser wird damit nicht viel.

folglich der entschluss: ausmisten. zeug, das ich wirklich nicht mehr brauche einfach weggeben, verticken oder wenn es sein muss auch entsorgen. auch wenn es auf dauer nicht allzuviel nützen wird.

bin ich eigentlich der einzige mensch, der so ungerne dinge wegschmeißt, die noch in einwandfreiem zustand sind, aber einfach nicht mehr gebraucht werden? ich meine, an sich ist das ja alles nicht so schlimm, ich bin nun mal nicht so erzogen worden einfach alles wegzutun, aber ich habe schlichtweg den platz nicht mehr. und bei jedem umzug wird es schwerer - nicht nur der bücher wegen. 60 kisten für 800+ bücher & haushalt, ist das in meinem alter nicht eigentlich irre viel zeug?

plan:
  • bücher, die ich (nicht mehr) mag, nie mehr lesen oder brauchen werde: in bibliotheken etc abgeben oder aussetzen.
  • drei kisten cds? alles was nicht wirklich super special ist von cd-hüllen befreien. booklets & cd selbst sollten auch ausreichen. weniger platz, weniger gewicht.
  • weniger deko überall. allein schon, weil ich nicht wieder so viel wand streichen möchte. fiese bohrlöcher, verdammt!
  • überhaupt weniger zeug kaufen. bei büchern fällt mir das schwerer als bei dvds, und ausleihen ist eigentlich auch viel billiger als kaufen. aber bei büchern muss ich mir das dringend wieder angewöhnen...
  • das bisschen vorhandenen platz noch effektiver nutzen. nach dem staatsexamen darf auch wieder bei dem vielen schweren papier entsorgt werden.

    hat noch jemand ein paar nützliche ideen, wie ich mein platz- bzw. zeug-problem in den griff kriegen kann?
  • Sonntag, November 28, 2010

    quasi grund zum feiern.

    okay, eine woche ist schon wieder vorbei & es hat sich viel getan. mittwoch, donnerstag und sonntag wurde massiv viel zeug durch die gegend gefahren. mein umzug ist jetzt abgeschlossen, morgen besorge ich die farbe beim hausmeister, nachmittags wird dann gestrichen. dienstag oder mittwoch wird das zimmer abgegeben worden sein & ich bin da raus. derweil stapeln sich die kartons und dergleichen im neuen zimmer, 28 von 60 kartons habe ich bereits ausgepackt, langsam kann man im raum auch laufen & alles nimmt wieder form an.
    unterbrochen wurde das ganze gepacke, getrage & geräume von einer dekadenten 20er jahre party. fotos sind zu finden auf facebook.

    so, und nach einem viel zu langem tag heute mache ich zum ersten mal für die nächsten 2 jahre hier in meinem neuen zimmer das licht aus & die augen zu.
    gute nacht & einen schönen start in die erste dezemberwoche, meine lieben!

    Sonntag, November 21, 2010

    "good news, everyone!"


    ich ziehe aus. & den schlüssel für das neue zimmer habe ich auch schon. zum glück, denn der monatswechsel ist mitten in der woche & ich habe ja auch nur begrenzt zeit neben dem arbeiten & der uni. in einer woche wohne ich dann offiziell endlich nicht mehr hier in diesem loch mit idioten :D

    Montag, November 15, 2010

    und plötzlich war schon mitte november.


    ^ lauchflammkuchen mit kräutern & knoblauch.


    das wochenende ist um, die zeit wurde mehr oder minder gut und schön genützt, jetzt werden wieder ein paar große brocken in angriff genommen. einen schönen start in die woche!

    Donnerstag, November 11, 2010

    curry and me.

    gemüsecurry mit kokosmilch.

    andere menschen essen ja drei mal die woche pasta. ich esse lieber dreimal in der woche curry (:

    Dienstag, November 09, 2010

    wine, women & song. wait, what?

    das mit dem chinesisch essen gehen wurde nichts. wir haben dann doch das neue afrikanische restaurant in tübingen probiert. von der einrichtung & deko war ich sehr angetan, auch vom essen. das vegetarische essen war sogar vegan & außerdem sehr lecker. für alle tübinger oder leute aus der näheren umgebung also durchaus eine empfehlung: das savanna in tübingen, französische allee.

    unabhängig davon hatte ich einen schönen montag, ich bedanke mich auch hier noch einmal für alle lieben mails, sms, anrufe & pinnwandeinträge. danke! :D


    Montag, November 08, 2010

    post 500. und wieder: essen.

    mein liebstes asiatisches essen, das ich immer wieder und wieder essen kann, nicht viel kostet & auch noch gesund ist? scharf-saurer chinakohl.
    dieser mittagssnack hält mich im übrigen nicht davon ab, heute abend nochmal chinesisch essen zu gehen. das ist das schöne an so einem kleinen, leichten gericht (:

    okay, hier ging was verloren, was nicht hätte verloren gehen sollen. nämlich das rezept.


    zutaten (für 6 personen)
    1 kleiner chinakohl
    3 el helle sojasauce
    1/2 tl salz
    2 el zucker
    4 el schwarzer reisessig
    1 el öl
    1 rote chilischote, fein gehackt
    2 1/2 tl ingwer, fein gehackt
    1 1/2 rote paprikaschoten, in 5mm großen würfeln
    1 1/2 el reiswein
    1 tl sesamöl

    zubereitung:
    - chinakohlblätter ablösen, in 1 cm breite streifen schneiden
    - sojasauce, salz, zucker & reisessig verrühren
    - wok erhitzen, öl heiß werden lassen
    - chili & ingwer 15 sekunden anbraten
    - paprika hinzufügen & 30 sekunden anbraten
    - chinakohl hinzufügen, 1 min dünsten, dann sojasaucenmischung zufügen
    - KURZ köcheln lassen
    - sesamöl hinzufügen
    - vom herd nehmen & servieren

    kühlschrank poesie

    achja, kühlschrank poesie ist was schönes. gestern an meinem kühlschrank passiert: das hier. ich weiß, ein teil der schönheit von kühlschrank poesie ist die vergänglichkeit. aber das heißt ja nicht, dass man es nicht dokumentieren kann, was freunde & gäste hier von zeit zu zeit am kühlschrank hinterlassen (;

    brownies. nom!



    wie wir sehen habe ich mir also für meinen eigenen kleinen geburtstagskuchen ein sehr einfaches geschäft gemacht: brownies. vegan.
    ich bin wirklich nicht so der riesen tofu-fan. es gibt sachen, da is tofu superlecker drin & es gibt wirklich nicht gerade wenig ei-ersatz möglichkeiten beim backen, aber tofu nervt mich in kuchen. darum also einmal der versuch geschrotete leinsamen als bindemittel zu benützen. leinsamen sind auch gemahlen etwas dunkler als normales mehl, darum kam mir dieser schokoladebedingter dunkle teig da sehr entgegen.

    dieser schokoladige erdnuss brownie versuch nach robin robertson war geschmacklich sehr sehr gut, dafür aber nicht so schön fluffig & matschig, wie ich meine brownies eigentlich am liebsten mag. ich nehme an, wenn ich meinen eltern nicht gesagt hätte, dass es vegan ist, hätten sie es nicht gemerkt oder beanstandet.
    ich probiere also weiter munter lustig aus in sachen vegan backen. denn vegan kochen ist ja einfach (:

    was habt ihr denn so beim backen für schöne oder unschöne erfahrungen mit veganem ersetzen oder probieren gemacht?

    das schlemmen & das grün sein.

    geburtstags-pfirsich maracuja torte meiner mutter. "nur" vegetarisch, aber sehr lecker. meine bauchschmerzen hielten sich im rahmen. der vorteil am selbst gastgeber und damit verantwortlicher für kuchen sein ist, man kann selbst entscheiden was in den kuchen mit reinkommt. ich habe mir also für gestern etwas sehr viel einfacheres gesucht, was ohnehin einmal probiert werden musste. (siehe nächster post)

    ich habe ja meine lieben schwierigkeiten in meinem umfeld auf verständnis für "experimente" zu stoßen. vegetarisch, damit war schon nicht jeder einverstanden (nicht, dass leute da was zu melden hätten). vegan versteht da erst recht keiner. ich stieß immer wieder auf ein "oh, du bist auch vegetarier? das ist schön!", aber wenn ich mich mal aus versehen zu laut über etwas veganes freute, dann kamen immer entsetze nachfragen: "bist du etwa veganer?!".
    und im augenblick ist es nicht gelogen, wenn ich sage "nein, nur ein experimentierfreudiger vegetarier."
    und wenn ich ganz ehrlich bin, dann fühle ich mich auch nicht sonderlich happy mit dieser seltsamen zwischenform. ich wäre gerne konsequenter. ich versuche & experimentiere da noch viel & bin bei vielen produkten immer wieder erstaunt, warum da überhaupt eier oder milch drin sind. wenn ich auf eigene kosten irgendwo außerhalb essen gehe, ist das easy. meine "macken", meine engere auswahl, mein "problem". wenn ich bei leuten wie meinen eltern zum essen bin, ist das allerdings schwieriger. niemand hat ein allzugroßes problem, eine vegetarische alternative anzubieten. (auch wenn meine eltern von zeit zu zeit vergessen, dass da ja was war & man mir den fisch nicht auf den teller packen kann. aber das kommt nicht mehr so oft vor, dass das vergessen wird.) wenn man aber vorher mal sagt "ach, äh, btw. vegan & so?", dann sind immer alle entsetzt & wissen nicht, was tun. als würde ihnen alles gute, aber auch wirklich alles gute auf dieser verdammten welt weggenommen werden, als option. ich glaube, vegan kochen und snacken ist gar nicht schwer. beim backen tu ich selbst mich da mit der auswahl schon schwerer. aber mich überrascht immer wieder, wie selbstverständlich das für viele ist. dass man gefälligst so "normal" zu sein hat & dieses bereits etablierte nahrungsmittelsystem hinzunehmen hat. egal was die hersteller da überraschenderweise in lebensmittel reinschütten.
    ich nehme an, ich würde leute wie meine eltern hoffnungslos überfordern, wenn ich von ihnen verlangen würde, gefälligst auch eine vegane alternative zur hand zu haben.
    dabei ist "nein danke" sagen gar nicht schwer. also als veganer gast.

    wie machen das denn andere vegetarier/ veganer? sagt ihr vorher bescheid? versorgt ihr euch vorher selbst? bringt ihr "unhöflicherweise" eure eigens vorbereitete vegane alternative mit?
    je nach anlass ist das sicherlich auch keine option. ich bin mal neugierig, wie macht ihr das so?

    cheers,
    -m.

    Donnerstag, November 04, 2010

    Mittwoch, November 03, 2010

    gehetze & gebäck.


    was hier so ganz gemütlich nach rumliegen & lesen aussieht, ist es leider nicht immer. bis 18uhr die letzten 300 seiten lesen? kein ding. das exposé dazu schreiben? kein ding. aber alles andere was gerade noch ansteht in time fertig kriegen wird schwerer. ich hatte eine etwas unschöne stundenplanänderung, die dafür sorgt, dass ich jetzt dreimal die woche erst um 22uhr aus der uni komme. das schlaucht mich ein wenig, wenn man auch entsprechend oft wieder sehr früh aus dem bett muss. den wohlfühlfaktor hier in der wohnung durch äußere umstände mal ganz außen vor gelassen.
    naja. man macht das beste draus.
    an dieser stelle noch etwas, das mich wundert. diese kekse hier. hafer-dinkelkekse von alnatura. von den zutaten her sind sie vegan, lediglich bei den hinweisen werden produktionswegbedingt spuren von milch und eiern erwähnt. wenn die vegan sind - warum schreibt man das nicht drauf? darf sich das bei produktionswegbedingten möglichen spuren von tierprodukten nicht vegan nennen, hat man es vergessen oder absichtlich weggelassen? ich kann mir nicht vorstellen, dass man es weggelassen hat um "normale" esser vom kauf nicht abzuschrecken. denn mal ehrlich: wer bei alnatura einkaufen geht, ist doch allgemein eh ein bisschen informierter oder bewusster bei der wahl des essens, right?
    warum schreibt man das nicht groß vorne drauf? groß genug, dass man von weitem sehen kann "ah, ist nichts für mich" oder "oh, prima, das kann ich essen, yeah". ich würde im zweifelsfall eh die zutatenliste lesen, aber so dauert das einkaufen bei jedem dritten artikel eeeewig. frage bleibt also: warum steht eigentlich gerade bei so etwas kritischem wie gebäck nicht drauf, dass es vegan ist?

    Montag, November 01, 2010

    die einfachen dinge.

    und auch unabhängig von einem vorgezogenen weihnachtsgeschenk (weiteres rumspielen & austesten hier zu sehen) war es ein schönes langes wochenende. ich war ein paar tage bei meiner familie, denn auch die hat zu großen teilen jetzt so geburtstag. (eigentlich kann ich mich im herbst vor geburtstagseinladungen und partys kaum retten). ab und an, so ein paar tage im jahr, vor allem wenns kalt ist, da ist es einfach schön mal rauszukommen. bei den eltern vorm kamin rumliegen & lesen. im großen stil kochen & dann einfach alles in den geschirrspüler packen statt von hand abwaschen zu müssen. keine lauten mitbewohner.
    fieses fernweh & zwischenmenschliche erkenntnisse sind gute gründe auch nur jede ansatzweise chance auf rauskommen wahrzunehmen...

    ich hoffe ihr hattet ein schönes wochenende?

    dieses jahr ist weihnachten zwei monate früher.

    zumindest für mich. aber auch nur, weil man innerhalb der garantie und rückgabezeit gucken sollte, ob das auch wirklich eine gute entscheidung war.

    im moment würde ich sagen: ja, auf jeden fall. aber der leihlaptop hat so seine liebe not mitzukommen, mit 12mio pixeln im quadrat. ich kann nicht glauben, dass ich inklusive abstürze, kleiner machen & nochmal starten eine ganze stunde gebraucht habe, um vier poppelige bilder zu bearbeiten. aber das liegt nicht an der kamera, das liegt am computer. mit anderen worten: ui, tolle kamera. keine dslr, aber tolles spielzeug ♥