Montag, März 21, 2011

grün, ja grün, sind alle meine ... fotos.

jedes wochenende stürze ich mich in mehr ablenkung, prokrastination & geselligkeit (mal mit, mal ohne alkohol), als vernünftig ist. ich glaube sogar langsam, ich freue mich immer schon mehr auf wochenenden als schüler. ist das ein schlechtes zeichen? ich sollte mich freuen, dass ich gerade in so schöner platonischer gesellschaft bin, mit der ich so herrlichen blödsinn machen kann.

& manchmal kommen auch schöne überbleibsel dabei heraus.{ spontanausflug in den botanischen garten mit bambi }

Sonntag, März 20, 2011

you can't always have what you want.



wie einen so eine kurze zeit so prägen kann, wie sehr man mit all den schlechten erfahrungen doch wächst und reifer wird. mit jedem mal. ohne dieses bisschen vernunft würde ich dabei durchdrehen, jedes mal wieder.
kennt ihr das gefühl, wenn der kopf etwas längst weiß, aber der rest hinkt noch hinterher? das herz. der bauch. die stimmung. heute also ein hoch auf das bisschen vernunft, das kleine stimmchen irgendwo im kopf, das diesem rest hilft mit der zeit auch da anzukommen, von dem wir wissen, dass es schon okay, gut und richtig so ist, wie es jetzt eben ist.

kein jammern, heute nur akzeptieren, schaffen und freuen am leben zu sein. einen wunderschönen sonntag euch hasen!

Donnerstag, März 17, 2011

up & awake for 40 hours.



ziemlich kaputt & auch nich schön. der weirde part: in sechs stunden muss ich wieder aufstehen, und ich freu mich wie blöd aufs hospitieren einer latein doppelstunde in klasse 8. wie sick ist das? wird zeit dass die woche vorbei ist. es ist einfach nichts gut, gerade.
eine einheit läuft nicht so wie ich es mir gedacht habe, das fotolabor hat einen ganzen film verschlampt, mir fehlt etwas & ich finde es nicht gut, dass mir dieses etwas fehlt.

ich sollte ins bett & versuchen zu schlafen. gute nacht, meine lieben.

Montag, März 14, 2011

one good thing is not enough today.

alle, wirklich alle bekannte, freunde und menschen die ich persönlich kenne & die gerade in japan sind/waren während der letzten tage sind okay & soweit unbeschadet. das beruhigt mich ungemein, wenn ich auch nur im ansatz so etwas wie nachrichten anfasse oder mit diesem unvermeidbaren thema konfrontiert werde.
dem himmel sei dank! ich bete ja sonst nicht gerade oft.
außerdem: heute mal gut aussehen ohne dafür in schwarz weiß rutschen zu müssen. und mein fahrrad repariert. endlich. großartige mitbewohner.
meine finger sind immer noch dreckig, but i'm a very happy bunny right now. hatte vergessen wie toll fahrrad fahren ist, jetzt noch n eis dazu & ich wär das glücklichste große kleine mädchen der welt.

so, jetzt aber schnell wieder unterricht vorbereiten & dann ab ins bett. morgen früh um sieben muss ich ja schon wieder ordentlich und fit in der schule stehen. eine gute nacht, ihr lieben. ich hoffe euren freunden & bekannten im pazifischen raum geht es gut ._.

Sonntag, März 13, 2011

kopf frei kriegen mal anders.

war heute mit meinem (noch) mitbewohner p. billiard spielen. ich bin irre gespannt auf die filme, die ich morgen noch zum entwickeln bringen werde. es sind ein paar sehr schöne shots dabei, das weiß ich jetzt schon. dieses wieder mehr fotografieren tut mir SO gut, es ist nicht zu fassen wie sehr einem sowas fehlen kann; bin immer sehr viel ausgeglichener, wenn ich was schönes festgehalten habe. guter sonntag. trotz des wissens, dass es morgen wieder vorbei ist mit der vor sich hin trödelei im weitesten sinne. ich wünsche euch einen guten start in die neue woche, hasen!

i made a machine that can turn bad feelings into kittens! i am not sure how i will feed them all.



wenn ich jedes mal einen euro bekommen hätte, wenn ich in der schule von irgendjemandem irrtümlicherweise für einen referendaren gehalten oder so angesprochen werde, hätte ich mich im bisherigen praxissemester schon dumm und dusslig verdient.

neben all der panik vorm examen (& dem papierwust drum herum) kommt mit diesem feedback um meine erscheinung ein riesen bedarf auf einfach wegzulaufen. ich sehne mich nach dem einfachen, unkomplizierten in den tag hineinleben und einfach so vor mich hinstudieren, weil das ende noch so furchtbar weit weg ist. und das endgültig gänzlich erwachsen sein und auf eigenen füssen stehen müssen. vor allem das müssen. diese erwartungshaltungen von überall her sind so viel, gerade.

aus lauter panik sneaker kaufen & unter dem jacket ein kapuzenpulli anziehen um wieder wie ein pretentiöser student mit anfang zwanzig zu wirken. sich weniger gedanken zu machen. das gefühl haben fehler machen zu dürfen, weil ich ja noch jung bin & ganz am anfang stehe.
sogar die alberne überlegung mir ein jugendliches pony schneiden zu lassen um mich wieder kindlicher fühlen zu dürfen & das ganze auch nach außen hin optisch für alle klar lesbar zu haben.

ich sollte mich freuen, dass mir leute abnehmen ich sei professionell, seriös, erwachsen & selbstbewusst. aber in wahrheit breche ich derzeit bei dem gedanken daran in angstschweiß aus. ist doch nicht normal, so mit 25. oder?

Freitag, März 11, 2011

deutschlehrer.

es steckt viel wahrheit drin & trotzdem kann ich nicht aufhören zu lachen.


an der stelle nochmal zum mitschreiben: ja, ich werde auch deutschlehrer. und hier ist genug wahrheit drin, um was draus zu lernen, konsequenzen zu ziehen & verantwortungen ernst zu nehmen. auch ohne hochsteckfrisuren (;Zentriert

Donnerstag, März 10, 2011

ferien? großartige sache. weil: mehr zeit für dickes frühstück.

die unterrichtsvorbereitung im groben dann doch überraschend schnell fertig kriegen & mit einem blick in den stundenplan erleichtert feststellen, dass die erste von mehreren stunden doch nicht am montag sondern erst am dienstag ist. das heißt: die lehrerin kann auch erst um 11 uhr mit ner ausgearbeiteten planung per mail leben. heißt auch: erstmal dekadent frühstück machen. und all dieses viele gerede um weltfrauentag und pfannkuchen ohne pfannkuchen für mich leider etwas mitgelenkt. es gab vegane pancakes mit kokosmilch. gott, bin ich jetzt satt!





vegane kokos pancakes

1 cup mehl
1 tl zucker
2 tl backpulver
1/8 tl salz
1 cup sojamilch (ich habe eine ganze dose kokosmilch benützt)
2 tl pflanzliches öl

ganz easy, sehr lecker. die kokosmilch hat sich angeboten, weil ich out of milchersatzprodukte irgendwelcher art war. ich glaube, kokosraspeln (vorher angebraten oder nicht) schmecken in den teig gemischt auch nett - wer es etwas knuspriger mag (;

Mittwoch, März 09, 2011

montag ist pi-day.

so ein bisschen rumnerden muss sein, vor allem wenns so schön klingt.

zu viele brüche.

herz gebrochen, zeh gebrochen, am kopf zerbrechen. okay, ich übertreibe. mein herz ist natürlich nich gebrochen, nur enttäuscht. mein zeh ist gebrochen & wann zerbreche ich mir eigentlich mal nicht den kopf? mir wurde heute gesagt, wie massiv sich meine zornesfalte vertieft hat. sie ist eigentlich keine zornesfalte, sondern eine grübelfalte, aber man nennt die stelle wohl so.

dass ich nicht schlafen kann, dass ich die ganze zeit gedanken wälze, dass ich nicht weiß wo eigentlich anzufangen wäre - ich höre zu oft, dass man mir das ansieht. kein gutes zeichen, oder?

ich habe keine lust mir immer über alles den kopf zu zerbrechen. weniger denken, mehr tun!

Dienstag, März 08, 2011

weils mir in den letzten zwei semestern so geholfen hat...

auch dieses frühjahr und diesen sommer wird gelesen. und wenn ich das ganze auch nur im ansatz richtig abschätze, dann nicht gerade wenig. und das liegt nicht nur an meinen kommenden staatsexamensprüfungen (;
was wird diesmal bei euch gelesen? buchtipps, empfehlungen, meinungen?

{schule}
william shakespeare: machbeth (141 seiten)
one language many voices (229 seiten)
muriel spark: the complete short stories (405 seiten)

{privates lesevergnügen}
jesse sheidlowerthe f-word (228 seiten)
amélie nothomb: antéchrista (153 seiten)
j.r.r.tolkien: farmer giles of ham (111 seiten)
cormac mccarthy: the road (280 seiten)
dencker (hg): morgenstund hat kurze beine (137 seiten)
stéphane hessel: empört euch! (32 seiten)
brigid allen: food - an oxford antology (400 seiten)
alexander puschkin: gedichte (160 seiten)

tim turnbull: es lebt (184 seiten)
paul watzlawick: anleitung zum unglücklich sein (128 seiten)
irvine welsh: trainspotting (344 seiten)
terry pratchett & neil gaiman: good omens (383 seiten)

marc-uwe kling: die känguru chroniken (268 seiten)


{sommersemester 2011, sortiert nach seminaren}
theo elm (hg.): lyrik der neunziger jahre (218 seiten)
sarah kirsch: gedichte I (210 seiten)
sarah kirsch: gedichte II (223 seiten)
sarah kirsch: gedichte III (199 seiten)
a.a.ertel: körper, gehirne, gene - lyrik und naturwissenschaft (311 seiten)

bierwisch: linguistik, poetik, ästhetik (24 seiten)
jakobson: linguistik und poetik (37 seiten)

altmann/hofmann: topologie fürs examen - herausstellungsstrukturen (20 seiten)
berndt: ästhetik des lichts (39 seiten)
bauer, knappe, koch, winkler: dimensionen der ambiguität (60 seiten)

brandt et al: elementare & komplexe sätze (35 seiten)
graefen: pronomen (47 seiten)
kiss: infinitive kontemplationen - morphologie, thematische und syntaktisch relationen (38 seiten)
klein: die werke der sprache - für ein neues verhältnis zwischen literaturwissenschaft und linguistik (25 seiten)

klopstock: vom deutschen hexameter (97 seiten)
lang: parallelismus als universelles prinzip sekundärer strukturbildung (52 seiten)
lang & pheby: intonation und interpretation von satzverknüpfungen in literarischen hörbuchtexten (28 seiten)
lang: der ton macht den sinn - prosodische differenzierungen bei syntaktischer indifferenz als lehrstoff (18 seiten)
linguistik und literatur: morphologische aspekte (31 seiten)
maienborn: event-internal modifiers - semantic underspecification and conceptual interpretation (32 seiten)
pittner/baermann: komplexe sätze (23 seiten)
spitzer: wiederum mörikes gedicht "auf eine lampe" (15 seiten)
staiger: zu einem vers von mörike - ein briefwechsel mit martin heidegger (16 seiten)

martin heidegger: question concerning technology (18 seiten)
george simondon: technical mentality (11 seiten)


masochismus-kapitel aus richard von krafft-ebings psychopathia sexualis (72 seiten)
andreas gryphius: catharina von georgien (158 seiten)
+arbeitspapier (10 seiten)
leopold von sacher-masoch: venus im pelz (142 seiten)
+ arbeitspapier (10 seiten)
robert walser: jakob von gunten. ein tagebuch (178 seiten)
+ arbeitspapier (10 seiten)
christoph martin wieland: geschichte des agathon (679 seiten)
+arbeitspapier (11 seiten)
johann wolfgang goethe: die leiden des jungen werther (154 seiten)
freud: das ökonomische problem des masochismus (14 seiten)
freud: jenseits des lustprinzips (37 seiten)
+ arbeitspapier (11 seiten)
reik: aus leiden freuden - masochismus und gesellschaft (65 seiten)
+arbeitspapier (10 seiten)
wurmser: das rätsel des masochismus (63 seiten)

groys: die muse im pelz (24 seiten)
+arbeitspapier (10 seiten)
kleist: über die allmählige verfertigung der gedanken beim reden (6 seiten)
+ arbeitspapier (13 seiten)

{stupid hausarbeiten altlasten stapel}
baumbach/nünning: an introduction to the study of plays and drama (175 seiten)
eric coble: the dead guy (58 seiten)


{staatsexamen englisch}
humphrey: strategies of translation german/english volume I (173 seiten)
humphrey: strategies of translation german/english volume II (148 seiten)


allen ginsberg: snapshot poetics (94 seiten)

biografie, powell (I) (6 seiten)
philip hobsbaum: a reader's guide to robert lowell, auszüge (28 seiten)



7373 / 7869 seiten

an tagen wie diesen IX

blutspenden gehen um sofort alles geld wieder auf den kopf zu hauen. 5 neue bücher, äpfel und wein. ich habe klare prioritäten im leben, scheints. merkwürdiger tag, aber immerhin einiges von der to to liste abgehakt. musikalisch dazu heute im kopf:

Montag, März 07, 2011

449. noted.

“sometimes i’m terrified of my heart; of its constant hunger for whatever it is it wants. the way it stops and starts.” (edgar allan poe)

run, bunny, run.

{ 06/03/2011 von phil }

hatte gestern einen wundervollen tag mit wundervollen menschen & ein paar schöne aufnahmen mit bzw. von dem wundervollen phil. so wie das hier oben. more to come. aber bei all den unschönen umständen in meinem leben ist mir gestern bei dem shooting wieder einiges klar geworden. ich bin unzufrieden mit vielen dingen in meinem leben. das muss sich ändern. sofort. das fängt bei der ernährung an (wenn ich nen stressigen, langen, anstrengenden tag habe, bin ich halt auch mal inkonsequent) & geht bei der bewegung weiter (ich jogge nur um meinen bewegungsdrang los zu werden bzw mein nicht einschlafen können problem versuchsweise in den griff zu kriegen). auch bei der prokrastination. aber am schlimmsten ist es bei all dem gefühlten stress zu merken, wie man all die kreative energie einfach nicht mehr richtig nutzt. ich habe ideen. tonnenweise. nur fehlt es mir an zeit, kraft, geld und manchmal hilfe und stolz-los-lassen, diese umzusetzen. ergo: innerer schweinehund, halt's maul!

no one belongs here more than you

eben auf meiner amazon wunschliste gelandet: miranda julys no one belongs here more than you. nicht nur wegen der besten (lies: originellsten) werbung, die ich je für ein buch gesehen habe (:

Freitag, März 04, 2011

mission accomplished?


das gefühlt einzige produktive ergebnis des heutigen tages. nur gefühlt. anderes wurde auch geschafft, wenn auch nicht zu meiner zufriedenheit oder irgendeiner form von finitheit. ich hoffe, eure woche war erfolgreicher & schöner?

Mittwoch, März 02, 2011

you are going to love this!

ich bin ja ein großer freund von vegetarischen oder veganen brotaufstrichen. aber wenns mal schnell gehen soll, hat man beim essen schnell ein problem, wenn man nicht ein vermögen für ein kleines döschen oder gläschen irgendwas ausgeben mag. demnächst werden noch zwei andere rezepte ausprobiert. weil ich gerne etwas da hätte, was mich nicht finanziell ruiniert oder voll mit chemie ist. darf ich ein anderes schon mal vorstellen? bitte sehr:



bester brotaufstrich der welt! lauwarm schmeckt das besser als kalt, aber es ist ein ganz ganz wundervolles rezept von g&u vegetarian basics. nachkochen! :D