Dienstag, November 29, 2011

zumutungen auf zumutungen. oder: ich werde wahrscheinlich noch verrückt.

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lästigem papierkram sei dank, ist heute ordentlich druck in mein leben getreten. ich muss die übersetzung ohnehin bis morgen fertig haben & am freitag mittag rocke ich endlich eine viel zu lange offen gelassene hausarbeit fertig. damit ich bis zum 15.12. meinen papierkram in time beim entsprechenden amt eingereicht haben kann. oh gott, diese bürokratie ist das schlimmste am studium.

bis weihnachten möchte (muss) ich dann noch eine hausarbeit in deutscher literatur (das fotoprojekt) fertig haben, eine weitere in englischer literatur & am donnerstag kläre ich mein mediävistik nachklausurproblem. einem anderen professor treten wir freundlich in den hintern, wir warten seit august auf einen schein, der für die anmeldung schon längst hätte da sein sollen.

und wenn das alles geschafft ist, dann kann ich endlich anfangen, wirklich für meine examen zu lernen.

es ist zehn vor sechs. und ich habe noch die grün markierten stellen im oben zu sehen file vor mir. für heute so. als mindestleistung. diese stellen lassen sich gut und angenehm übersetzen; es sind 9,5 seiten fließtext. schluss mit der prokrastiniererei. drückt mir die daumen!

Samstag, November 26, 2011

700: iss dein gemüse, schatz.


wir sind noch einen knappen monat vom jahresende weg & dennoch habe ich schon vorsätze fürs kommende jahr. denn dieses jahr ging einiges schief. auch kulinarisch. es ging mir den lieben langen sommer nicht allzugut, gefühlstechnisch. geldsorgen und bequemlichkeiten haben mich zusätzlich von einer ausnahme zur nächsten hüpfen lassen, vor allem unterwegs & das ärgert mich. nicht nur in der retrospektive.
vegetarisch essen, auch außerhalb oder unterwegs, das ist einfach, das fällt mir nicht schwer und ich habe nicht das gefühl, es da jemandem sonderlich schwer zu machen, mit meinen "anforderungen", meinen "ideologischen essbehinderungen". bei vegan sieht das schon anders aus.
die nächsten monate werden irre stressig. ich werde viel in der bibliothek sitzen & von arbeit zur uni und von da wieder zur bib hetzen. trotzdem habe ich mir vorgenommen, mehr vorzubereiten. mehr vorauszuplanen & griffbereit zur hand zu haben.
ich möchte stress und "unterwegs" nicht mehr als ausrede für mich durchgehen lassen. ich habe die bauchschmerzen und das schlechte gewissen so satt - gesund & ethisch vertretbar essen muss auch so machbar sein. (vorsatz #1) ich habe mich seit mitte des jahres so ungesund ernährt, dass ich mich selbst nicht mehr abkann, im moment. es wird zeit, wieder mehr zu probieren & standhaft zu sein!

auch das backen habe ich sehr vermisst. vegane kuchen sind aber gar nicht schwer, und auch eine handvoll brauchbare keks rezepte gibt es. solche schönen aktionen wie sonntagssüss, wie ich es bei julie und auch dem mädchen mit den locken immer wieder sehe & bestaune, die machen mir lust, mir mit mehr regelmässigkeit auch die schönen seiten des gesund und lecker essens offen zu halten & auszuprobieren. ab jetzt regelmässig: austesten von veganen, machbaren schönheiten zum schönen sonntäglichen kaffee (vorsatz #2).

jetzt muss ich es nur noch schaffen, die menschen, mit denen ich am meisten koche und esse, da mit rein zu ziehen. ich mag das mit meinen mitbewohnern zu essen. und mit dem liebsten. und einer handvoll besonderer freunde. ich mag es ihnen nicht unmöglich machen, selbstgemachtes mit mir zu essen. ich will niemanden missionieren, aber ich will ihnen & mir zeigen, wie einfach es sein kann und könnte. (vorsatz #3) dann ist das auch kein anlass mehr für ausreden & entschuldigungen.

auch wenn weihnachten und damit kommende leckereien bei anderen menschen jetzt anstehen: ich habe keine lust bis silvester zu warten: ich fange gleich heute an!

sofern euch das problem auch betrifft: wie haltet ihr euch so von "ausrutschern" ab, kulinarisch? wieviel ausnahmen darf man sich denn gönnen? muss man immer hart bleiben? wie teile ich meinen mitmenschen das denn freundlich und unkompliziert mit?

daumen drücken, tipps geben, empfehlungen & dergleichen: gerne!
cheers,
m

Freitag, November 25, 2011

lesen und lesen und lesen und jazz.


ich verzweifle gerade ein bisschen an dieser buchübersetzung. nicht, weil ich unfähig bin, sondern weil ich einfach soviel anderes im kopf habe & meine erkältung mir das arbeiten schwer macht. ich habe meine mündlichen examensthemen jetzt absegnen lassen, und mit jedem tag kommt mehr literatur auf meiner text to do liste dazu. kann nicht schon april sein?
immerhin, ein ausblick auf eine belohnung heute abend: jazz konzert mit dem liebsten.

Dienstag, November 22, 2011

hallo winter.











trotz erkältung habe ich meine liebe freude an all der aufkommenden vorweihnachtsstimmung. kekse? check. adventskalender basteln für den liebsten (teil 1)? check. deko in der küche? check.

was steht bei euch so an vorweihnachtlichkeiten auf dem plan? (:

oh, chinakohl!





es war mal wieder zeit für eins meiner lieblingsgerichte. asiatische küche ist was feines (:

Sonntag, November 20, 2011

in the mean time...







kleiner auszug aus meinem künstlerprojekt in tübingen: portraits von künstlerisch-kreativ tätigen menschen, die ich von 2005 bis 2012 in tübingen kennen gelernt habe. & mit freude und überraschung musste ich feststellen, wie viele tolle begabte menschen ich in meinem leben hier so um mich habe! schauspieler, schreibende, tänzer, sänger, musikanten, malende, fotografen. die ganze palette. ein schönes projektchen, man kann weiter gespannt sein. bei einer größeren, runderen zahl von bildern lohnt sich dann auch etwas gedrucktes, gebundenes, hm? (:
ein fünftel habe ich schon beisammen, bzw fotografiert; der rest folgt hoffentlich bis frühsommer des nächsten jahres.

da hüpft mein kulinarisches herz.

beim kranksein hat mans ja gewöhnlich nicht so mit dem appetit. aber beim anblick dieses wundervollen blogs lief mir heute das wasser im mund zusammen. definitiv ein ganz schlimmer blog-crush meinerseits. ich bin immer noch ganz angetan von den tollen farben, interessanten kombinationen & allgemein schönen fotos. darf ich vorstellen? mat & mi.


{fotos: julie von mat & mi}

Samstag, November 19, 2011

zu spät.


da ist sie, meine erkältung. mit allem drum & dran; kopfweh, halsweh, ohrenweh, lymphknotenkarneval, schnupfen, fieber. geil. kann nicht wieder sommer sein?

ich kann mich nicht auf einen fatzen komplizierten text konzentrieren, habe noch gefühlte tausend seiten buchübersetzung vor mir & nur noch bis samstag zeit. ugh.

Donnerstag, November 17, 2011

blätter. bergeweise.


ich dreh hier noch durch. einatmen, ausatmen. und bloß nicht krank werden dabei.

Montag, November 14, 2011

an tagen wie diesen X

großes seufzen.

ich sollte meine zeit so anders nutzen, aber was soll ich denn machen? ich bin verliebt! in ein konzept. bilder machen von schönen abenden finde ich super. aber film würde mich so sehr reizen - & immerhin habe ich schon so eine tolle hd-fähige kamera mit videooption. ich habe das vor ein paar tagen gesehen, bei sandras tollem blog niotillfem. ich krieg es nicht mehr aus dem kopf, dieses konzept... ohje.

halloween. from Sandra Beijer on Vimeo.


Sonntag, November 13, 2011

ein grüntee paradies.

dass grüner tee gut schmeckt, wissen viele. dass man dieses wundervolle zeug neben der zubereitung im kännchen auch essen kann, war mir bisher neu. aber das war großartig! im cha na mo in wien wurde mir von dani diese köstlichkeit präsentiert: der bereits wieder kalte grüntee wird mit sojasauce und reisessig serviert - & schmeckt ganz ausgezeichnet!

sobald ich weiß, welche sorte sich dafür besonders eignet, gibts das öfter bei mir!



kleiner nachtrag: die grünteesorte, die wir da aßen heißt gyokuro. hier ein paar infos dazu auf auf teetagebuch.de


oh, wien!




















ungeordnete schönheiten aus wien, auszugsweise. das ist schon nur ein fünftel von dem, was ich auf fb hochgeladen habe. und selbst das war nur ein viertel aller von mir gemachten bilder. aber vorenthalten mag ich die euch nicht, dafür war es alles zu schön.

& wien so? kurzgefasst:
sonnenschein. fünf stunden kaffeehaus. wundervolles apartment. noch wundervollere begleitung. leopold museum. naschmarkt & flohmarkt. angestrahlte schönheiten bei nacht. burgtheater (wir sahen dorian gray). kaffee und kuchen. bummeln. japanisches teehaus. krokodilwahnsinn. uralte tram fahren. die schönheit der uni beneiden. und immer wieder staunen, wie schön diese stadt doch ist.

wien? gerne wieder!

ein ♥ für gemüse. auch das seltsame.

hallo ihr lieben. bevor ich mich mit einem riesen berg wien fotos zurück melde, mal wieder etwas kulinarisches. etwas mutiges. etwas, das mich viel zeit & überwindung gekostet hat. etwas, das ich schon viel früher hätte ausprobieren sollen. rosenkohl.

furchtbar, werden jetzt einige denken. & ich muss aufrichtig gestehen, dass ich von haus aus auch keine guten erinnerungen an diese kleinen knubbel habe. bei meiner mutter schmeckten sie fürchterlich. weich, lätschig, bitter, immer gleich & langweilig. auch außerhalb meines elternhauses machte ich nie positive erfahrungen mit diesem seltsamen gemüse. ich mag die meisten kohlsorten inzwischen sehr gerne - so denn richtig zubereitet. vor einiger zeit schon schenkte ich meiner mutter und mir aber ein buch der besonderen art: krebszellen mögen keine himbeeren - das kochbuch. neben einem ernährungswissenschaftlichen teil gibt es auch anwendungsmöglichkeiten, die mir bei anderen büchern oft fehlen. und es handelt sich hier um ganz wunderbare rezepte. alles, was ich bisher daraus gekocht oder probiert habe: wunderbar. sogar die kohlrezepte klangen allesamt bezaubernd. seitdem ich mit diesem buch arbeite, tänzle ich jedes mal beim anblick von gemüse um den rosenkohl herum & traue mich nicht so recht. immer wieder und wieder. letzte woche war ich dann bei einem kleinen netz doch endlich mal impulsiv & kaufte es. und was gekauft wird, das wird auch zubereitet. und was soll ich sagen? es war herrlich. es hatte nichts mit dem verkochten, bitteren zeug zu tun, das ich von den "du isst das gefälligst auf!" tagen aus der kindheit kannte. nichts! gut, ich hatte in der endphase beim backen etwas geändert, als mir die röschen noch nicht durch genug waren, aber ansonsten bin ich sehr angetan von der grundidee.
ich war sehr begeistert & angetan, auch monsieur (ein sonst nicht sehr großer kohlfan), fand es köstlich. ich berichtete auf fb schon von diesem mutigen, probierenswerten erlebnis - bekam aber von den üblichen banausen blödsinn zu hören. ich meine diese empfehlung aber durchaus ernst. liebe kochwütige, neugierige skeptiker & gemüsefreunde: gebt diesem saisonalen gemüse eine chance!

{karamelisierter kurkuma-rosenkohl mit reis & würziger rotebeetesauce}