Donnerstag, Juni 28, 2012

packen wir's an.


ich gehe ein, in dieser hitze. eine erkältung hilft da nicht. ob ich mir die beim southside festival am wochenende eingefangen habe, weiß ich nicht, aber sie ist da. ändert ja auch nichts woher sie auch ist. ich quäle mich etwas mit meiner zulassungsarbeit ab, möchte eigentlich nur weiter fotografieren & leben, reisen & sorgenfrei umherziehen. alternativpläne für nach dem ref sind jetzt schon im werden. und so bleibt nur seufzen - oder aber weitertänzeln und so gut es geht durchhalten. dazu passend:

Foster The People - Pumped Up Kicks from Foster The People on Vimeo.


die tage reiche ich mal einen dicken sonntagssüß post nach, das ging hier schon eine weile unter. aus verschiedenen gründen. aber jetzt wird wieder mehr angepackt (:

was habt ihr in der kommenden zeit denn großes anzupacken? und gibt es dazu einen motivierenden soundtrack für euch?

Montag, Juni 25, 2012

skaten trifft tanz.


brett novak filmt und schneidet toll, kilian martin tanzt und skatet irre. & je öfter ich diese schöne mischung aus tanz und skaten sehe, desto mehr denke ich eigentlich, wäre mehr mit video arbeiten etwas was ich gerne tun würde. also mit entsprechender zeit und equipment. aber das ist in arbeit, zum glück. auch das kleine "walter benjamin"-videoprojekt ist akuter in angriff genommen. in diesem sinne: einen schönen start in die woche! (:

Donnerstag, Juni 21, 2012

fernweh.

es ist sommer, das leben ist schön & weil ich hier gerade so am schreiben, lesen & seufzen bin, kommt natürlich fernweh dazu. es hilft nicht, wenn schöne bekanntschaften dann solche videos posten. auswandern. am liebsten sofort.



Dim Desert Point from Dimitri Ouvre on Vimeo.


seufz.

Freitag, Juni 15, 2012

jetzt aber mal ernsthaft. (leseliste sommer 2012)

langsam muss ich ranklotzen für die zulassungsarbeit, viel zeit ist es ja nicht mehr. was die vielen male davor so gut geklappt hat, kann auch jetzt nicht falsch sein. also ans werk, das letzte mal akademisches bücherwälzen und schreiben für dieses studium (:

{ uni, ein letztes mal }

käser, rudolf: arzt, tot und text (345 seiten)
sontag, susan: krankheit als metapher (94 seiten)
dietrich von engelhardt: medizin in der literatur der neuzeit: I. darstellung und dichtung (422 seiten)
buschhaus, markus: über den körper im bilde sein. eine medienarchäologie anatomischen wissens (335 seiten)
deborah lupton: medicine as culture - illness, disease and the body in western socities (162 seiten)
wolfgang schäffner: die ordnung des wahns. zur poetologie psychiatrischen wissens bei alfred döblin (388 seiten)

sabine kubik: krankheit und medizin im literarischen werk georg büchners (272 seiten)
kurt w. becker: anmerkungen zur geschichte der anatomischen sektion (14 seiten)
dominik groß: die entwicklung der inneren und äußeren leichenschau in historischer und ethischer sicht (100 seiten)
michel foucault: die geburt der klinik (210 seiten)
russell c. maulitz: morbid appearances: the anatomy of pathology in the early nineteenth century (229 seiten)
sheaff/hopster: post mortem tequnique handbook (289 seiten)
eine geschichte der anatonomie und physiologie von albrecht von haller (147 seiten)
ulrich grolik: leichenschau und leichenöffnung in rechtsvergleichender sicht im deutschen sprachraum (382 seiten)
skopec/gröger: anatomie als kunst (173 seiten)
julien offray de la mettrie: l'homme machine - die maschine mensch (139 seiten)

ralf konersmann: kritik des sehens (339 seiten)
roland schopf: physiognomisches sehen in der literarkritischen essayistik thomas manns (215 seiten)
marita sturken/ lisa cartwright: practices of looking: an introduction to visual culture (466 seiten)

Malte Herwig: Bildungsbürger auf Abwegen : Naturwissenschaft im Werk Thomas Manns (394 seiten)
Heinz Sauereßig: Besichtigung des Zauberbergs (219 seiten)
Michael Ruoff: Foucault-Lexikon : Entwicklung, Kernbegriffe, Zusammenhänge (242 seiten)
Jan Bürger Ich bin nicht innerlich : Annäherungen an Gottfried Benn (235 seiten)
Renata Purekevich: Dr. med. Gottfried Benn : aus anderer Sicht (137 seiten)
Ursula Kirchdörfer-Boßmann: Eine Pranke in den Nacken der Erkenntnis : zur Beziehung von Dichtung und Naturwissenschaft im Frühwerk Gottfried Benns (341 seiten)
Josefine Nettesheim: Poeta doctus : oder Die Poetisierung der Wissenschaft von Musaeus bis Benn (184 seiten)

thomas mann: der zauberberg (1006 seiten)

döblin: ermordung einer butterblume
ulrike draesner: gedächtnisschleifen (122 seiten)


{ privater lesespass }

j.k.rowling: the tales of beedle the bard (108 seiten)


7610 / 7610 seiten

Dienstag, Juni 12, 2012

ich habe kein bubble tea problem.

ich könnte jederzeit aufhören. schmeckt dafür aber einfach zu gut.

keine ahnung, wie ihr zu diesem "neuen trend getränk aus fernost" steht, aber ich mag bubble tea schon ein zeit lang sehr gerne. im februar beklagte ich, dass es in tübingen den einzigen zentral erreichbaren laden mit bubble tea im angebot nicht mehr gab. bald darauf machte sich ein mittelmässiges asia-restaurant in der innenstadt daran, den tee zu verkaufen - und wohl ziemlich schnell mehr umsatz mit dem getränk als mit ihrem essen: heerscharen von schülern standen plötzlich in langen schlangen im barbereich des kleinen restaurants. das ganze muss lohnend genug gewesen sein eine sicherlich nicht ganz billige glastür zwischen den barbereich und den essbereich zu bauen. ob der tatsäche, dass der tee dort zu seifig und die auswahl für mich oft zu beschränkt war, ging ich nur selten dort hin. auch der kurz darauf erhältliche tee bei einem renomierten straßencafé in zentralster, gut erreichbarer lage war in sachen auswahl und angebot für mich oft nicht lohnend: "tut mir leid, heute haben wir xyz dafür heute nicht" lockt einfach nicht so sehr.

aber jetzt, endlich, hat ein richtig guter bubble tea shop in tübingen eröffnet, gleich bei dem besagten café. und der verkauft nur bubble tea. alle produkte sind rein pflanzlich, mit ausnahme von der milch für normalos und der laktosefreien milch. der rest: komplett für mich trinkbar. immer sojamilch, immer tapioca, immer jede sorte im geschmack nach der mir gerade ist. wir sind jetzt schon stammkunden & ich freue mich immer, wenn ich am kuriba vorbeikomme. rein pflanzlich, nicht so chemisch im geschmack, liebes personal, schönes, schlichtes, unaufdringliches und nicht quietschend grelles design, super auswahl. was will ich eigentlich noch? (:


 



Sonntag, Juni 10, 2012

la mer.












schön wars, am meer. ich vermisse die wellen und die salzige luft jetzt schon wieder... an ein großes wasser kommen ist irgendwie wie nach hause kommen.

Samstag, Juni 09, 2012

street art in london.

nicht nur wegen des diamond jublees der queen und des überall anwesenden cctvs, sondern auch wegen der anstehenden olympiade in london sieht es in sachen straßenkunst traurig arm und erschreckend leer-sauber dort aus. entsprechende werbung bittet auch anwohner beim saubermachen zu helfen. so sehr ich eine saubere stadt zu schätzen weiß, so hat mir street art doch sehr gefehlt. tagelang. bis ich endlich in die richtigen viertel gestolpert bin. diesmal: brick lane. viel zu viele hipster vintage und second hand stores, neben ethnischer küche aus allen ecken der welt, aber wunderschön. auch in sachen qualität beim handwerklichen part von street art. wun-der-voll!
















kulinarisch unterwegs in england.

kulinarisch gab es einiges, schönes, gesundes, ungesundes & leckeres in england in den vergangenen tagen. kleine ausschnitte? bitteschön.


{tee & nudeln im wagamama in wimbledon.}

{bier & schwedischer erdbeercider im alexander's(?) in wimbledon.} 


{ginger beer & elderflower lemonade im großartigen foodilic in brighton.}

{sushi beim wasabi in victoria station.}

{ein paar getränke mit ein paar netten menschen im hawley armes in camden.}

{richtige schokolade im paul in wimledon.}

{orientalische süssigkeiten in brick lane.}

{babaganoush, minzlimonade und salat im damascu bite in brick lane.}

nicht in bildern: viele sandwiches, banana cake von pret's und  einige andere kleine leckerein. kulinarisch fehlt mir schon wieder einiges da. aber: bezahlbares gemüse gibt es hier mehr in den supermärkten und läden. ein kleiner trost fürs selber kochen (;

von töpfen, beruflichen deckeln und dem lieben grübeln.



es ist nicht nur die zulassungsarbeit und das nur schwerlich wieder aufraffen können für akademisches werkeln nach dem doppelexamen, das mich denken lässt: wow. was tue ich hier eigentlich? ich will lieber sowas den ganzen tag sehen, machen, filmen, tun, probieren. so viel spass mir das später mal in diesem beruf arbeiten auch machen kann und würde, ich glaube nebenbei möchte ich gerne etwas anderes tun. am liebsten sogar hauptsächlich. aber davon lässt sich sicherlich nicht leben. nicht solange es nur schön und auftragsfrei ist. ich könnte den ganzen tag videos und fotos machen. vllt habe ich doch das falsche studiert?

(hallo übrigens. ja, ich bin wieder zurück, fotos folgen.)